Fallbeispiele aus Human- und Veterinärmedizin

Das plasma care® nutzt kaltes atmosphärisches Plasma um Mikroorganismen inklusive multiresistenter Erreger zu inaktivieren.  Die Behandlung mit dem plasma care® ist nach bisherigen Erfahrungswerten schmerzlos und frei von Nebenwirkungen und allergischen Reaktionen.

Das plasma care® wird bei Patienten mit chronischen Wunden ganz unterschiedlicher Genese eingesetzt, z.B. bei post-operative Wundheilungsstörungen, diabetischem Fußsyndrom und Ulcus cruris. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele.

Beispiel:
Postoperative
Wundheilungsstörung 

 

Ausgangsituation: 

Patient (63 Jahre, weiblich): traumatische Unterschenkelamputation, postoperative Wundheilungsstörung am Stumpf (Auflagefläche der Protese) im Anschluss an Lappenplastik-Operation, Wunde besteht seit 1,5 Jahren, keine Infektion.

Behandlungsüberblick:

9 Behandlungen (1 min/13 cm²) innerhalb von dreieinhalb Wochen durchgeführt
Reduktion der Wundgröße von 2,04 cm x 1,87 cam auf 0,48 cam x 0,51 cm

Beispiel:
Postoperative
Wundheilungsstörung 

 

Ausgangsituation: 

Patient (40 Jahre, männlich): Chirurgische Entfernung eines sternalen Liposarkoms mit partieller Resektion der Rippen C2-5 rechts und C2-4 links. Postoperative Wundheilungsstörung mit sternaler putrider Wundabszeßhöhle, keine Besserung nach Wundrevision und Auflage eines Wundversiegelungsystems, Bildung von nekrotischen Gewebe.  

Bilddokumentation:  

Behandlungsüberblick:

Behandlung über 13 Wochen, durchschnittlich 3 Behandlungen / Woche

Während des Behandlungsverlaufs wurden die Krusten und Nekrosen regelmäßig entfernt, Nekrosestellen wurden sichtlich kleiner, die Wunde wurde flacher und schloss sich von unten, sowie vom Rand her.

Beispiel:
Postoperative
Wundheilungsstörung

 

Ausgangsituation: 

Patient (77 Jahre, weiblich): sekundär heilende Wunde (Spalthaustransplantation und Lappenplastik) nach Trauma (Quetschung bei Autounfall); Wundheilungsstörung bei bekannter CVI und Herzinsuffizienz, Infektion mit Enterobacter aerogenes, Neigung zu Ödem-Bildung in den Unterschenkeln.

Bilddokumentation:  

Behandlungsüberblick:

2 x pro Woche Kaltplasma-Behandlungen (1 min), zusätzliche Umstellung auf feuchte Wundversorgung zum Aufweichen der Verkrustungen und Nekrosen sowie regelmäßige mechanische Reinigung, nach 18 Behandlungen in 11 Wochen bis auf punktuelle oberflächliche Hauteröffnung (Wundgröße: 0,22 x 0,17 cm), Wunde vollständig epithelialisiert. Plasmatherapie nicht mehr notwendig.

Beispiel:
Diabetisches
Fußsyndrom 

 

Ausgangsituation: 

Patient (50 Jahre, männlich): Diabetes mellitus Typ II, diabetisches Fußsyndrom; Grenzzonenamputation der 4. Zehe links. Wundinfektion mit teilweise resistenten Corynebakterien, Enterokokken und Staphylokokken 

Bilddokumentation:  

Behandlungsüberblick:

2 Behandlungen / Woche in den ersten 3 Wochen, anschließend 1 Behandlung alle 2 – 4 Wochen (9 Behandlungen in 12 Wochen) im Rahmen des Verbandwechsels in der Klinik.

Abheilung nach Beginn der Plasmatherapie und bei optimaler Wundbehandlung mit chirurgischem Debridement, Entlastung, geeigneten Wundauflage etc.

Beispiel:
Dekubitus 

 

Ausgangsituation: 

Patient (64 Jahre, weiblich): post-Polio-Syndrom, chronisch respiratorische und ventilatorische Insuffizienz, Adipositas Grad III, hyperkapnisches Koma. Hypergranulierendes Druckgeschwür am Nacken entstanden durch Reibung und Feuchtigkeit am Haltergurt der Beatmungsmaske, Stagnation in der Granulationsphase.

Bilddokumentation:  

Behandlungsüberblick:

7 Kaltplasma-Behandlungen (6 x 2 min, 1 x 1 min) in 3 Wochen, die ersten Behandlungen wurden an aufeinander folgenden Tagen durchgeführt. Die Wunde ist nach 22 Tage vollständig epithelialisiert.

Beispiel:
Ulcus cruris

 

Ausgangsituation: 

Patient (77 Jahre, weiblich): Bettlägerig aufgrund einer Wirbelsäulenverletzung. Rezidiv eines Ulcus cruris unklarer Genese am rechten Unterschenkel, keine Ödeme, Gafäßstruktur unklar. Wundheilung stagnierte seit mehreren Monaten,  teils eitrige Beläge, Patientin berichtet von starken Schmerzen bei der mechanischen Wundreinigung.

Bilddokumentation:  

Behandlungsüberblick:

8 Kaltplasma-Behandlungen (1 min) in 4 Wochen führen zu einer deutlichen Verringerung der Wundgröße, fortschreitende Epithelialisierung, Verringerung der Schmerzen, die KAP wurde unterbrochen, es kam zu einem Rezidiv Ulcus, daraufhin wurde die Kaltplasma-Behandlung wieder aufgenommen.

Vollständige Epithelialisierung der Wunde nach 4 Wochen erneuter Kaltplasma-Therapie (2 x Woche, 1 min)

Veterinärmedizin
Beispiel:
Bakterielle Entzündung
OP-Wunde

 

Ausgangsituation: 

Paint Horse Stute (8 Jahre): Stagnierende Operationswunde nach Palmarnervneurektomie, Infektion mit E.coli (teilweise Antibiotika-resistent), zudem bildeten sich Neurome an beiden Nervenstümpfen; bei der Entfernung der Neurome wurde intraoperativ ödematöses und nektrotisches Gewebe in der Wunde festgestellt und entfernt. 

Bilddokumentation:  

Behandlungsüberblick:

Behandlungszeitraum von 19 Tagen: 7 Tage kaltes Plasma –  2 Tage Unterbrechung – 7 Tage kaltes Plasma  (je 2 min/Wundareal).

Die Antibiose konnte nach 11 Tagen eingestellt werden, die Wunde war nach 19 Tagen vollständig epithelialisiert.